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Im Golfstaat Bahrain ist es am Wochenende an verschiedenen Orten zu Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Dutzende Menschen wurden am Sonntag bei Auseinandersetzungen in der Hauptstadt Manama verletzt, wie Augenzeugen berichteten.

Die Unruhen hatten in den frühen Morgenstunden begonnen, als Dauerbesetzer des Lulu-Platzes im Zentrum der Hauptstadt Manama eine nahe gelegene Durchfahrtsstrasse blockierten. Ein Demonstrant soll einen Polizisten mit einem Messer angegriffen haben, worauf die Polizei die Blockadeteilnehmer mit Tränengas vertrieb.

Die Proteste weiteten sich in der Folge auf die Universität in Sachir südlich von Manama und auf den Zugang zum Zollhafen in Manama aus.

Rund 350 Demonstranten versuchten zudem mit einer Menschenkette, den Zugang zum Finanzdistrikt der Stadt zu blockieren. Auch diese Demonstration wurde aufgelöst. Nach Angaben des Innenministeriums wurden dabei acht Polizisten verletzt.

In Bahrain demonstrieren die Menschen seit Wochen für mehr Demokratie. Am Samstag waren mehrere zehntausend Oppositionsanhänger vor einen Palast des Königs gezogen. In Safrija, nördlich von Manama, protestierten mindestens 30'000 Menschen gegen das gewaltsame Vorgehen der Sicherheitskräfte am Freitag, als bei einem Einsatz der Polizei mehr als 700 Menschen verletzt wurden.

Die Proteste in Bahrain werden vor allem von unzufriedenen Schiiten getragen. Rund zwei Drittel der Bewohner des Golfstaates sind Schiiten. Der Hof mit dem Monarchen Hamad bin Issa al-Chalifa an der Spitze sowie die Regierung sind hingegen sunnitisch.

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SDA-ATS