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Polizei in Jordanien nimmt 70 radikale Muslime fest

Weil sie bei bewaffneten Überfällen 83 Polizisten verletzt haben sollen, sind in Jordanien 70 radikale Muslime festgenommen worden. Die Salafisten wurden beschuldigt, für Zusammenstösse mit der Polizei in der Industriestadt Sarka bei Amman verantwortlich gewesen zu sein.

Bei der Kundgebung der Salafisten - einer sehr traditionalistischen Ausrichtung des Islams - waren am Freitag rund 90 Menschen verletzt worden, die meisten von ihnen Polizisten. Ein Vertreter der Polizei von Sarka sagte am Samstag, die Salafisten hätten mit Schwertern auf unbewaffnete Polizisten eingestochen und sie mit Stacheldraht attackiert.

Die Salafisten erklärten dagegen, sie seien von der Polizei und Regierungsanhängern attackiert worden. Unter den Festgenommenen war nach Angaben der Polizei auch der Anführer der Salafisten, Abed Schihadeh al-Tahawi. Er hatte erst kürzlich eine Gefängnisstrafe wegen der Planung von Terrorangriffen gegen die USA sowie israelische Botschaften abgesessen.

Die Salafisten sind in Jordanien verboten. Sie hängen einer dogmatischen Auslegung des Korans an. Ein Teil von ihnen schreckt auch nicht vor Gewalt gegen Andersdenkende zurück.

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