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Polizei löst Protestcamp in Barcelona friedlich auf

In Barcelona hat die Polizei in der Nacht zum Donnerstag ein Protestcamp geräumt. Die Beamten kesselten in den frühen Morgenstunden die noch verbliebenen Demonstranten auf der Plaza de Catalunya ein, die ihre Zelte nicht wie vereinbart abgebaut hatten.

Die Aktivisten hatten am Mittwoch ursprünglich zugestimmt, das Camp zu räumen. Im Gegenzug wollte die Verwaltung ihnen die Einrichtung eines ständigen Informationsstands ermöglichen. Die Demonstranten kamen ihrer Zusage aber in letzter Minute doch nicht nach, weil ihnen der für den Stand zugewiesene Platz zu klein war. Die Räumung des Platzes durch die Polizei verlief friedlich.

Seit dem 15. Mai demonstrieren in vielen Städten Spaniens vor allem junge Menschen gegen den rigiden Sparkurs der Regierung, die Macht der Banken und die hohe Arbeitslosigkeit. Auf zahlreichen Plätzen errichteten sie Protestcamps.

In Barcelona war die kleine Zeltstadt bereits Ende Mai einmal von der Polizei geräumt worden. Damals setzten die Beamten Gummigeschosse und Schlagstöcke ein, etwa 90 Menschen wurden verletzt. Noch am selben Abend kehrten aber mindestens 5000 Demonstranten zurück, um erneut Zelte aufzubauen.

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