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Zürich - Anhalten und nicht nur abbremsen vor dem Fussgängerstreifen ist besonders wichtig, wenn Kinder am Strassenrand warten. Die diesjährige nationale Polizeikampagne zum Schulanfang mahnt Fahrzeuglenkende zur Geduld.
Die Verkehrssicherheit für Kinder könne nur dann verbessert werden, "wenn die Erwachsenen wissen, worum es geht", sagte Walter Jucker, Dienstchef Verkehrsinstruktion bei der Zürcher Kantonspolizei, am Dienstag vor den Medien. Sie müssten wissen, dass die Kinder lernen: Am Strassenrand erst losgehen, wenn das Fahrzeug steht.
Dies habe seinen guten Grund, sagte Jucker: Kindergartenkinder und Schulkinder in den ersten Klassen seien noch nicht fähig, Distanzen oder Geschwindigkeiten abzuschätzen. Sie könnten also nicht einschätzen, ob sie die Strasse vor einem herannahenden Auto noch gefahrlos überqueren können.
Ungeeignet, ja gefährlich könne es werden, wenn ein Autolenker einem Kind per Handzeichen oder Lichthupe den Weg frei gibt. Ein solches Zeichen fasse ein Kind als Befehl auf, sagte Jucker. Es werde die Strasse überqueren, ohne zu schauen, ob sich von der anderen Seite ein Fahrzeug nähere.
Und schliesslich müssten Erwachsene sich bewusst sein, dass Kinder nicht blitzschnell erfassten, dass sie jetzt die Strasse gefahrlos überqueren können, auch wenn ein Auto stoppt. Das dauere bei Kindergärtlern und Schulanfängern manchmal eine Weile. Es sei deshalb wichtig, dass die Fahrzeuglenkenden "dem Kind Zeit lassen".
Wie seit Jahren gibt es auch dieses Jahr eine nationale Verkehrskampagne zum Schulanfang. Sie ist eine Zusammenarbeit der Beratungsstelle für Unfallverhütung, des TCS und der Schweizer Polizeien. Blickfang ist das nationale Plakat "Gäll du haltisch für mich aa". Dazu kommen passende TV- und Radiospots sowie als "Bhaltis" Scheibenputz-Tücher für klare Sicht.

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SDA-ATS