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Bei mehreren Razzien hat die Polizei am Mittwoch in vier italienischen Provinzen 151 mutmassliche Mitglieder der Mafia festgenommen. Den Inhaftierten werden vor allem Drogenhandel, illegaler Waffenbesitz, Betrug, Wucher und Erpressung vorgeworfen, wie italienische Medien berichteten.

In Turin, Mailand, Modena und Reggio Calabria gingen 1300 Einsatzkräfte aus Spezialeinheiten den mutmasslichen Mafiosi der von Kalabrien aus gesteuerten 'Ndrangheta an den Kragen. Die meisten Festgenommenen wurden im norditalienischen Turin, der Regionalhauptstadt des Piemont, dingfest gemacht.

Die Razzien "haben vor allem die im Piemont infiltrierten 'Ndrangheta-Clans schwer getroffen", sagte der italienische Innenminister Roberto Maroni. Die Anti-Mafia-Sektion der Turiner Staatsanwaltschaft leitete die Operation "Minotauro".

Die Fahnder beschlagnahmten Mafia-Gut im Wert von 70 Millionen Euro. Etwa 100 Finanzpolizisten waren im Einsatz, um unter anderem in Turin mehr als 120 Villen, Wohnungen und Ländereien der 'Ndrangheta zu konfiszieren. Sie versiegelten vorsorglich auch zehn Unternehmen. Mehr als 200 Konten und Tresorfächer wurden gesperrt.

"Der Angriff auf das Kapital und die Güter des Organisierten Verbrechens ist die Gewinn-Strategie, um die Clans zu besiegen", erklärte Anti-Mafia-Staatsanwalt Piero Grasso. Das zeige nicht zuletzt auch der Erfolg vom Mittwoch.

In einer der grössten Anti-Mafia-Aktionen seit Jahren waren bereits im Juli 2010 mehr als 300 'Ndrangheta-Verdächtige vor allem in der Lombardei den Einsatzkräften ins Netz gegangen. Gegen 39 von ihnen begann der Prozess im Mai, ein zweites Verfahren gegen 119 Verhaftete soll an diesem Donnerstag in Mailand eröffnet werden.

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SDA-ATS