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Ein drei Wochen alter Säugling ist am Mittwochabend von der Tessiner Polizei stark unterkühlt aus einem Auto in Lugano TI befreit worden. Offenbar hatte die Mutter das Kind bewusst im Auto zurückgelassen.

Sie wurde festgenommen und verhört, wie die Tessiner Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Dem Baby gehe es langsam wieder besser. Anwohner waren auf das Kind aufmerksam geworden und hatten Alarm geschlagen.

Die Mutter liess das Kind offenbar bewusst im Auto zurück, wie ein Sprecher der Tessiner Staatsanwaltschaft auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Alles deute daraufhin, dass sie das Baby loswerden wollte.

Über die Hintergründe und die psychische Verfassung der Frau machte die Polizei aber keine weiteren Angaben. Auch sei noch nicht bekannt, wie lange der Säugling bei nur knappen Plustemperaturen im Auto ausharren musste. Die Ermittlungen stünden noch am Anfang.

Weitere Informationen zum Vorfall will die Staatsanwaltschaft zu diesem Zeitpunkt nicht geben. Im Tessin sei aus den vergangenen Jahren kein weiterer Fall dieser Art bekannt. Vor über zehn Jahren habe eine psychisch kranke Mutter ein Kind getötet.

Eine Babyklappe, in denen Mütter im Notfall ihren Säugling einem Spital übergeben können, existiert im Tessin nicht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gibt es aber zahlreiche andere Anlaufstellen für Mütter in Not.

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SDA-ATS