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Die heftigen Auseinandersetzungen im Jemen zwischen Gegnern und Anhängern von Staatschef Ali Abdallah Saleh dauern an: In der Hauptstadt Sanaa wurde am Samstag bei Zusammenstössen beider Gruppen erstmals ein Demonstrant erschossen.

Der junge Mann gehörte der Studentenbewegung an, die eine der treibenden Kräfte hinter den Protesten gegen Saleh ist. Mindestens fünf Studenten wurden verletzt, als Saleh-Getreue den Campus der Universität Sanaa stürmen wollten, meldete die Nachrichtenagentur AFP.

Die Polizisten eröffneten das Feuer auf die Menge aus tausenden Demonstranten. Die Polizei ging auch mit Tränengas und Steinen gegen die Demonstranten vor, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete.

Während bei Protesten in der südjemenitischen Hafenstadt Aden bereits mehrere Menschen ums Leben gekommen sind, hatte es bei den Zusammenstössen in der Hauptstadt bis Samstag lediglich Verletzte gegeben.

In Aden sind die Sicherheitskräfte nach Angaben von Bewohnern am Samstag aus dem Strassenbild verschwunden. Gruppen von Männern griffen Regierungsgebäude an und setzten sie in Brand, Polizisten oder Soldaten seien in der Hafenstadt nicht zu sehen.

Der seit 32 Jahren regierende Präsident hatte angesichts der Protestwelle den Verzicht auf eine weitere Kandidatur nach dem Ende seiner Amtszeit 2013 sowie politische Reformen angekündigt.

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SDA-ATS