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Schilder warnten am Piz Cengalo vor der Gefahr eines Bergsturzes. Ob das genug Warnungen waren, ermittelt nun die Polizei.

KEYSTONE/GIANCARLO CATTANEO

(sda-ats)

Der riesige Bergsturz von Bondo mit mutmasslich acht Opfern wird nun von der Polizei untersucht. Dabei geht es auch um die Frage, ob Wanderer genügend vor der bekannten Gefahr eines Bergsturzes gewarnt wurden.

Ermittelt wird, ob "genügend auf diese Naturgefahren hingewiesen wurde", wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Staatsanwaltschaft Graubünden wurde über die Untersuchung informiert.

Nach Aussagen von Gemeindepräsidentin Anna Giacometti gegenüber verschiedenen Medien hatte die Gemeinde an Wanderwegen Schilder aufgestellt, welche vor einer Lebensgefahr durch einen Felssturz oder Steinschläge warnten. Und offenbar war mindestens ein Wanderweg gesperrt.

An Besitzer von Maiensässen im Val Badosca wurden Warnbriefe verschickt. Und offenbar war für ein paar Maiensässe sogar ein Betretungsverbot ausgesprochen worden.

Diese Massnahmen erwiesen sich am Unglückstag als zentral. Die gewaltige Gerölllawine nach dem Bergsturz walzte ein Dutzend Maiensässe nieder, ohne dass nach bisherigen Erkenntnissen dort jemand zu Schaden kam.

Die acht mutmasslichen Todesopfer waren allesamt Bergwanderer. Es handelt sich um vier Deutsche aus Baden-Württemberg, zwei Personen aus der Steiermark in Österreich und zwei Berggänger aus dem Kanton Solothurn. Die Polizei geht davon aus, dass sie vom Felssturz erfasst wurden.

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SDA-ATS