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Bei der Präsidentenwahl in Rumänien hat laut Prognosen nach Wählerbefragungen der sozialistische Ministerpräsident Victor Ponta die meisten Stimmen erhalten. Sein bürgerlicher Rivale Klaus Iohannis kam auf Platz zwei.

Kein Kandidat erzielte demnach die absolute Mehrheit. Die beiden Bestplatzierten stellen sich am 16. November einer Stichwahl.

Ponta kommt nach übereinstimmenden Angaben der Meinungsforschungsinstitute Sociopol und CSCI auf 40 Prozent der Stimmen und Iohannis auf 31 Prozent. Die Ergebnisse zweier weiterer Institute bestätigten diesen Trend mit geringen Abweichungen.

Erste Resultate am Montag

Der scheidende Präsident Traian Basescu durfte gemäss Verfassung nicht für eine dritte fünfjährige Amtszeit antreten. Mit ersten Teilresultaten wird in der Nacht zum Montag gerechnet.

Die Präsidentschaftswahl gilt als wichtiger Test für den NATO-Bündnisstaat Rumänien zu einem Zeitpunkt, da es in einigen Nachbarländern wie Ungarn Rückschläge für die Demokratie gibt und die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland wegen der Ukraine-Krise an einem Tiefpunkt angelangt sind.

Der neue Präsident des zweitärmsten Landes der EU nach Bulgarien wird den Ministerpräsidenten bestimmen können und zudem mit einer Reihe drängender Probleme konfrontiert sein: Dazu gehören eine Wirtschaft in der Rezession, grassierende Korruption und erhebliche Mängel im Justizwesen.

Staatsanwalt gegen Physikprofessor

Ponta, ein ehemaliger Staatsanwalt, trat für die Sozialdemokratische Partei (PSD) an. Seine zweijährige Amtszeit als Ministerpräsident war gekennzeichnet von heftigen Kontroversen mit dem konservativen Staatschef Basescu und Versuchen, die Befugnisse der Justiz einzuschränken. Ponta tat sich dabei immer wieder durch Kritik an der Antikorruptionsbehörde des Landes (DNA) hervor, der er "Parteilichkeit" vorwirft.

Pontas Herausforderer, der 55-jährige Iohannis, ist der Kandidat der Christlich-liberalen Allianz (ACL). Der ehemalige Physikprofessor aus Siebenbürgen zog im Jahr 2000 als Bürgermeister ins Rathaus von Sibiu (Hermannstadt) ein und wurde seitdem drei Mal wiedergewählt.

Während seiner Amtszeit machte er Sibiu , die europäische Kulturhauptstadt 2007, zu einem Aushängeschild des rumänischen Tourismus.

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SDA-ATS