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ESC-Siegerin Jamala am Sonntag nach ihrer Rückkehr nach Kiew. Als Dank dafür, dass sie mit ihrem Song "1944" an Russlands - historischen und aktuellen - Umgang mit der Krim thematisiert hat, wurde sie von Präsident Poroschenko zur "Volkskünstlerin" ernannt.

KEYSTONE/AP/SERGEI CHUZAVKOV

(sda-ats)

Nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest ist die ukrainische Sängerin Jamala von Staatschef Petro Poroschenko mit dem Titel "Volkskünstlerin der Ukraine" geehrt worden. Gleichzeitig wird die 32-Jährige Ehrenbotschafterin beim Kinderhilfswerk UNICEF.

"Man kann sagen, dass du einen grossen Beitrag dafür geleistet hast, dass die Frage der Krim erneut auf den ersten Zeitungsseiten auftauchte", sagte Poroschenko am Montagabend gemäss einer Pressemitteilung. Die Schwarzmeerhalbinsel Krim war 2014 handstreichartig von Nachbar Russland besetzt und annektiert worden.

"Wir haben in letzter Zeit so gelitten, dass ich den ukrainischen Menschen irgendeine Freude bereiten wollte", sagte die Krimtatarin, die mit bürgerlichem Namen Susana Dschamaladinowa heisst. Sie hatte am Samstag in Stockholm in Schweden mit dem Lied "1944" den europäischen Gesangswettbewerb gewonnen.

Der Text war bereits im Vorfeld von Vertretern Moskaus als politisch kritisiert worden. Er handelt von der Zwangsumsiedlung der krimtatarischen Minderheit unter Sowjetdiktator Stalin 1944 nach Zentralasien.

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SDA-ATS