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Aus Protest gegen die Sparpolitik ihrer Regierung haben die Beamten und die Angestellten im öffentlichen Dienst in Portugal Schulen, Spitälern und auch die Müllabfuhr lahmgelegt. Die Beteiligung am 24-stündigen Ausstand lag am Freitag über 80 Prozent.

Das sagte Ana Avoila, Sprecherin des Gewerkschaftsdachverbandes FCSAP. Besonders betroffen waren nach Medienberichten auch die Justiz und die Finanzverwaltung.

Der Arbeitskampf richtete sich gegen Lohnkürzungen sowie die Verlängerung der Wochenarbeitszeit von 35 auf 40 Stunden. Allein seit 2012 habe die Mitte-Rechts-Regierung von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho im öffentlichen Dienst Kürzungen von durchschnittlich 18 Prozent beschlossen, hiess es.

"Die Zahlen des Streiks zeigen die Empörung und auch die Stärke der Arbeiter", sagte Avoila. Sie rief dazu auf, bei den Parlamentswahlen im Herbst den Verantwortlichen die Rechnung zu präsentieren.

Das ärmste Land Westeuropas war 2011 von der Europäischen Union und vom Internationalen Währungsfonds mit insgesamt 78 Milliarden Euro vor dem Bankrott bewahrt worden. Im Gegenzug verpflichtete sich Lissabon zu einem strengen Sanierungsprogramm. Auch nach dem Verlassen des EU-Rettungsschirmes im Mai wird der Sparkurs fortgesetzt.

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SDA-ATS