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Postfinance-Chef Hansruedi Köng hält am geplanten Abbau von 500 Stellen auch nach Abschluss der Konsultation mit den Gewerkschaften fest. (Archiv)

KEYSTONE/PETER KLAUNZER

(sda-ats)

Die Postfinance hält am Stellenabbau für 2019 auch nach Abschluss des Konsultationsverfahrens fest. Bereits im Juni hatte die Post-Bank die Streichung von 500 Vollzeitjobs bis Ende 2020 mit der zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen begründet.

Zudem wird die Beratung von Privat- und Geschäftskunden neu ausgerichtet. Parallel dazu sollen aber auch neue Stellen geschaffen werden.

Im Konsultationsverfahren seien von Mitarbeitern nun "zahlreiche gute Ideen" eingegangen, von denen einige aufgenommen und weiterverfolgt würden, heisst es in einer Mitteilung am Mittwoch. Es habe aber keine Vorschläge gegeben, die die geplanten Massnahmen ersetzen könnten.

Wenn möglich soll der Abbau über die natürliche Fluktuation realisiert werden. Für alle direkt betroffenen Mitarbeitenden komme der Sozialplan zur Anwendung.

Darüber hinaus seien mit den Sozialpartnern Transfair und Syndicom Abfederungsmassnahmen beschlossen worden, wie beispielsweise die Option der Frühpensionierung ab 58 Jahren zu deutlich verbesserten Konditionen oder finanzielle Unterstützung bei Weiterbildungen.

Postfinance sei "knausrig"

Nach Ansicht der Gewerkschaft Syndicom hingegen zeigt sich Postfinance trotz punktueller Verbesserungen für Frauen und Teilzeitarbeitende "knausrig". Das Personal könne sich insgesamt mit dem Sozialplan und den angedachten "sogenannten flankierenden Massnahmen" nicht zufrieden zeigen, teilte die Arbeitnehmervertretung mit. Da die Mittel bei der Postfinance vorhanden seien, wäre deutlich mehr möglich gewesen.

Weniger negativ zeigt sich die zweite Sozialpartnerin Transfair. "Dank intensiver und konstruktiver Verhandlungen konnte Transfair deutliche Verbesserungen für die Betroffenen erzielen", hiess es in einer Stellungnahme.

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SDA-ATS