Der 30-jährige Basler Astronom Oliver Müller hat einen von sechs Klaus-Tschira-Preisen "KlarText!" erhalten. Die Auszeichnung würdigt Forschende, die einen allgemein verständlichen Artikel über ihre Doktorarbeit geschrieben haben.

Müller war letztes Jahr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, als ein Aufsatz von ihm Titelstory der renommierten Fachzeitschrift "Science" wurde. Der junge Wissenschaftler und seine Kollegen hatten entgegen dem Standardmodell bewiesen, dass Zwerggalaxien nicht immer chaotisch, sondern im Fall von Centaurus A beispielsweise geordnet um die Hauptgalaxie kreisen. In seinem von der Tschira-Stiftung ausgezeichneten Beitrag "Galaktisches Modell" beschreibt Müller seine Forschungsergebnisse.

Für den Tschira-Preis müssen Nachwuchswissenschaftler auf Deutsch einen Artikel über ihre Doktorarbeit verfassen. Der Text soll dabei auch Nicht-Wissenschaftler darauf aufmerksam machen, was aktuell in der Forschung passiert.

Die Sieger erwartet ein Preisgeld von je 5000 Euro und die Veröffentlichung ihres Artikels in einem Wissensmagazin, das der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit" beiliegt. Insgesamt haben 162 Forscher an dem Wettbewerb teilgenommen. Sechs Beiträge aus verschiedenen Studiengebieten wurden ausgezeichnet, je drei von Frauen und Männern, vier aus Deutschland und je einer aus Österreich und der Schweiz.

www.klaus-tschira-stiftung.de

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