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Eric Philippoz - hier 2010 in einer Performance, während der er neun Stunden lang strickte - hat für sein neuestes Projekt den PREMIO für Tanz- und Theaternachwuchs erhalten. Das Stück über seine 94-jährige Nachbarin soll bis September bühnenreif sein. (Handout)

Pressebild

(sda-ats)

Die PREMIO-Preise für Theater- und Tanznachwuchs gehen dieses Jahr beide in die Romandie. Der Walliser Eric Philippoz mit seiner Gruppe ART KLUBB erhält den mit 25'000 Franken dotierten ersten und die Cie DanielBlake den mit 10'000 Franken verbundenen zweiten Preis.

Philippoz "überzeugte die Jury mit seiner von Finesse und Fragilität geprägten Arbeit 'Laisser les piolets au bas de la paroi', die sich mit der Lebensgeschichte seiner betagten Nachbarin auseinandersetzt", heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Die zweitplatzierte Cie DanielBlake überzeugte mit der Theaterperformance "Le zeibekiko d'Hélène". Die anderen beiden Finalisten waren Oliver Roth (Zürich) und Jeremy Nedd (Basel).

Im Herbst 2016 hatte der von 38 Theaterinstitutionen getragene Verein PREMIO zum 16. Mal den Nachwuchspreis für Theater und Tanz ausgeschrieben. 100 Compagnien aus der ganzen Schweiz haben ihr Dossier eingereicht. Am 13. Mai 2017 fand das Finale des Wettbewerbs mit vier Nachwuchscompagnien in La Manufacture - Haute école des arts de la scène in Lausanne statt.

SDA-ATS

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