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Der Presserat gibt dem "Blick" Recht: Die Boulevardzeitung darf einen Mann, der Abfall vor dem Haus sammelte, als "Müll-Kosovaren" bezeichnen. Diese Wortverbindung sei nicht diskriminierend.

Für die Leserschaft sei klar, dass sich die Wortverbindung "Müll-Kosovare" auf eine Einzelperson und nicht allgemein auf Kosovaren beziehe, teilte der Presserat am Freitag mit. Er hat die Beschwerde eines Lesers deshalb abgewiesen.

Dieser hatte argumentiert, die Zuspitzung verstosse gegen das Diskriminierungsverbot und zementiere Vorurteile gegenüber der kosovarischen Nationalität.

Der Presserat ist gegenteiliger Meinung: Der "Blick" bringe bloss den betroffenen Mann, nicht aber die Kosovaren insgesamt mit dem Begriff "Müll" in Verbindung.

Der aus dem Kosovo stammende IV-Rentner hatte monatelang keine Miete gezahlt und die Kündigung seiner Wohnung ignoriert. Mit einem Müllberg vor dem Haus in Bürglen TG protestierte er gegen die seiner Ansicht nach ungerechte Behandlung. Am Mittwoch hat die Polizei die Wohnung geräumt und den Mann vorübergehend in Gewahrsam genommen.

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SDA-ATS