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Im Namen seiner verstorbenen Mutter, Prinzessin Diana, kämpft Prinz Harry für eine Welt frei von Anti-Personen-Minen. Regierungen sollten ihr Versprechen halten, diese Waffen bis 2025 abzuschaffen, sagte er in einer Videobotschaft für die Anti-Minen-Konferenz in Wien. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/NIC BOTHMA

(sda-ats)

Im Namen seiner verstorbenen Mutter kämpft Prinz Harry für eine Welt frei von Anti-Personen-Minen. Regierungen sollten ihr Versprechen halten, diese Waffen bis 2025 abzuschaffen, sagte er am Dienstag in einer Videobotschaft für die Anti-Minen-Konferenz in Wien.

Das Verbot der Sprengmittel wurde vor 20 Jahren in einer Uno-Konvention beschlossen. Der 33-Jährige setzt seinen Kampf gegen die Minen ganz in Tradition seiner Mutter, Prinzessin Diana, fort, die nur wenige Wochen vor der Einigung auf das internationale Abkommen bei einem Autounfall starb.

"Wir sollten uns nicht in zehn Jahren wieder treffen müssen, um zu hören, dass eine neue Generation von unschuldigen Kindern beim Spielen von Tod oder Verstümmelung bedroht ist", sagte der Prinz. Damit die Waffen bis 2025 verschwinden, seien viel grössere Anstrengungen nötig als zuletzt.

Insgesamt sind durch Anti-Personen-Minen im vergangenen Jahr rund 2100 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 6500 sind nach Angaben der Internationalen Kampagne gegen Landminen durch die heimtückischen Sprengkörper verletzt worden.

Die meisten Opfer gab es 2016 in Afghanistan, Libyen, der Ukraine und im Jemen. 42 Prozent aller zivilen Opfer waren minderjährig - so viele wie nie zuvor.

Es gibt aber auch Lichtblicke: Erstmals gab es nach dem Ende des Konflikts in Kolumbien im Vorjahr dort keinen dokumentierten Einsatz von Anti-Personen-Minen mehr.

Die sogenannte Ottawa-Konvention, die sich dem Kampf gegen Anti-Personen-Minen widmet, wurde bislang von 163 Ländern unterzeichnet.

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