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Prinz William hat am Donnerstag das Erdbebengebiet in der neuseeländischen Stadt Christchurch besucht. Er wurde durch die Innenstadt zum Latimer-Platz geführt, wo kurz nach dem Beben ein Notfallspital aufgebaut worden war.

An der schwer beschädigten Kathedrale informierte sich William über die Stabilisierungs- und Reparaturarbeiten. "Das Ausmass (der Schäden) ist unglaublich", sagte William.

Der Prinz sei sehr betroffen gewesen, erklärte Bürgermeister Bob Parker nach dem Rundgang. "Er ist aufgrund seiner Position schon einigen ziemlich düsteren Dingen ausgesetzt gewesen", sagte Parker: "Das hier hat er mit Fassung getragen."

"Ich bin kein Monarchist, aber ich bin froh, dass jemand wie er gekommen ist", sagte der Beobachter James Sykes: "Das zeigt Solidarität mit den Menschen." Bei dem Erdbeben der Stärke 6,3 am 22. Februar in Christchurch wurden mindestens 166 Menschen getötet und Tausende Gebäude in der Innenstadt beschädigt.

Prinz William besuchte Neuseeland und Australien im Auftrag seiner Grossmutter Königin Elizabeth II., um den Opfern des Erdbebens und der Überschwemmungen seine Anteilnahme auszudrücken.

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SDA-ATS