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Vor allem das Verarbeitende Gewerbe blickt pessimistischer auf die eigene Geschäftslage. Deshalb trübte sich die Geschäftslage der gesamten Privatwirtschaft ein. (Symbolbild)

KEYSTONE/GAETAN BALLY

(sda-ats)

Zum dritten Mal in Folge blickt die Schweizer Privatwirtschaft weniger optimistisch auf die eigene Geschäftslage. Der entsprechende Indikator der KOF ist zum Jahresbeginn 2017 gesunken.

Diese jüngsten Eintrübungstendenzen zeigten, dass sich "die Schweizer Konjunktur weiterhin auf schwierigem Terrain befindet", schreibt die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) in ihrer Mitteilung von Mittwoch.

Immerhin haben die Unternehmen ihre Geschäftslage im Januar 2017 günstiger eingeschätzt als noch vor einem Jahr. Dennoch stehen die Ergebnisse auf den ersten Blick in Widerspruch zum Unternehmensbarometer des Beratungsunternehmens EY und zur Stimmung der Konsumenten.

EY und das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hatten am Dienstag Ergebnisse vorgelegt, wonach sich die Konsumenten im Januar ausgesprochen optimistisch zeigten und die mittelständischen Unternehmen ihre Lage ebenfalls eher zuversichtlich beurteilten.

Der Grund für diesen vermeintlichen Widerspruch liegt in der unterschiedlichen Einschätzung der verschiedenen Branchen. Laut KOF hat sich die Geschäftslage im Bau- und Projektierungsbereich, bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistern, im Gastgewerbe und bei den übrigen Dienstleistern verbessert.

Die Eintrübung der Geschäftslage hingegen resultiert vor allem aus den Rückmeldungen des Verarbeitenden Gewerbes und des Grosshandels.

Auch regional betrachtet zeigt sich das Minus nur im Tessin und in der Zentralschweiz deutlich. In allen anderen Regionen hellte sich die Lage etwas auf. Die deutlichste Aufhellung der Geschäftslage - im Vergleich zum Vorjahr - zeigte sich in der Ostschweiz.

In die KOF-Konjunkturumfrage vom Januar 2017 sind die Antworten von über 4500 Unternehmen aus der Industrie, dem Baugewerbe und den wichtigsten Dienstleistungsbereichen eingeflossen.

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SDA-ATS