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Der Ursprung des Projektils ist noch unklar - es besteht allerdings der Verdacht, dass es aus einer Armeewaffe stammt. (Symbolbild)

Keystone/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Am Dienstagnachmittag hat im Bezirk Bremgarten AG ein Projektil das Fenster einer Wohnung durchschlagen. Verletzt wurde niemand. Das Verteidigungsdepartement (VBS) vermutet, dass der Schuss aus einer Armeewaffe abgegeben wurde.

Der Verdacht kommt nicht von ungefähr: Auf einem nahen Schiessplatz habe am Dienstagnachmittag eine Übung der Armee stattgefunden, sagte Armeesprecher Daniel Reist gegenüber der sda. Die Militärjustiz hat Ermittlungen aufgenommen. Der Schiessplatz, von dem der Schuss möglicherweise abgegeben worden ist, ist bis auf weiteres teilweise gesperrt worden.

Die betroffene Wohnung wird von einer Familie bewohnt. Als das Projektil einschlug, war zum Glück aber niemand zuhause. Entsprechend gab es auch keine Verletzten. Die Bewohner hätten das Projektil entdeckt, als sie von der Arbeit nach Hause gekommen seien, sagte Reist. Sie hätten erst die Polizei informiert, diese habe dann die Armee eingeschaltet.

Gemäss Reist passiert es "extrem selten", dass Geschosse der Armee in Wohngebiete einschlagen. Zuletzt kam es vergangenen Sommer in Thun zu einem ähnlichen Vorfall. Dort traf am 30. August ein Projektil aus einem Maschinengewehr ein Wohnhaus. Die Kugel durchschlug eine Scheibe und bohrte sich in eine Wand. Verletzt wurde niemand.

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SDA-ATS