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Zürich - Die Stadt Zürich ergreift erste Massnahmen, um die Anwohner des Sihlquai von den Auswirkungen des Strassenstrichs zu entlasten. Damit die Prostituierten ihre Notdurft nicht länger an der Strasse verrichten, werden am Mittwoch zwei WC-Wagen aufgestellt.
Diese Anlagen werden täglich gereinigt und bieten den Frauen fliessendes Wasser, damit sie ein Mindestmass an Hygiene aufrecht erhalten können. Ein Sprecher der Stadtpolizei bestätigte eine entsprechende Meldung von Radio24.
Ein Hauswart, der bisher täglich mit den Nebenwirkungen des Strassenstrichs konfrontiert war, atmet angesichts dieser Massnahme auf. Das sei ein Schritt in die richtige Richtung, sagte er gegenüber Radio24. Er hoffe allerdings, dass der Strassenstrich irgendwann ganz verschwinde.
Bis zu 70 neue Frauen pro MonatSeit Monaten häufen sich die Klagen der Anwohner am Sihlquai im Zürcher Kreis 5. Die Prostituierten bedienen ihre Kunden in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern, in Vorgärten und auf Spielplätzen.
Seitdem mit osteuropäischen Ländern wie Ungarn die Personenfreizügigkeit in Kraft ist, strömen laufend mehr junge Frauen ans Sihlquai. So meldeten sich beispielsweise alleine im Januar 2010 fast 70 neue Frauen für den Strassenstrich an.
Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) stellt ihnen jeweils Bewilligungen für 90 Tage aus. Nach diesen drei Monaten reisen die Frauen laut AWA für gewöhnlich aus und stehen im nächsten Jahr erneut beim AWA in der Schlange, um sich anzumelden.

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SDA-ATS