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Proteste gegen Privatisierungen in Griechenland dauern an

Die Proteste gegen den geplanten Teilverkauf der staatlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) dauern an. Streikende besetzten am Mittwoch vorübergehend das Ministerium für Energie. Sie hängten Transparente an der Fassade auf mit dem Spruch: "Wir verkaufen nicht - wir werden nicht verkauft".

Wie das Staatsradio berichtete, kam es teilweise zu Stromunterbrechungen, vor allem in einigen Stadtteilen von Athen sowie auf Kreta.

Die Beschäftigten des Unternehmens gelten als besonders privilegierte Arbeitnehmer. Sie verdienen im Durchschnitt das Doppelte dessen, was die Angestellten privater Stromanbieter in Griechenland verdienen.

Viele DEI-Arbeitnehmer sind zudem Mitglieder der beiden grossen Parteien - der Sozialisten (Pasok) und der Konservativen Nea Dimokratia (ND).

Der Staat besitzt zurzeit 51 Prozent der Aktien des Unternehmens, das bis vor kurzem noch Monopolstatus in Griechenland hatte. Die Arbeitnehmer befürchten, dass sie nach der Übernahme durch private Unternehmen deutlich weniger verdienen oder gar entlassen werden.

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