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Die Vergewaltigung eines fünf Jahre alten Mädchens hat in der indischen Hauptstadt Neu Delhi neue Proteste entfacht. Das Kind kämpfe um sein Überleben, nachdem es entführt und mehrfach misshandelt worden sei, sagte der Vater am Freitag indischen Medien.

Die Fünfjährige war am Montag im Stadtteil Gandhi Nagar verschwunden, zwei Tage später hörte ein Passant die Schreie des Kindes aus einer Wohnung im gleichen Haus.

Der Chef des behandelnden Spitals sprach von einer "barbarischen sexuellen Tat". Mehrere Gegenstände seien aus dem Körper des Mädchens entfernt worden.

Auch legten die Verletzungen nahe, dass der Vergewaltiger versucht habe, die Fünfjährige zu erwürgen. Vor dem Hospital demonstrierten am Freitag Familienmitglieder, Nachbarn und Aktivisten gegen die Untätigkeit von Polizei und Behörden.

Polizei beschuldigt

Der Vater des Mädchens beschuldigte die Polizei, sie habe die Familie bestechen wollen. Ihnen seien 2000 Rupien (etwa 35 Franken) angeboten worden, wenn sie "ruhig bleiben". Die Polizei sei nach dem Verschwinden informiert worden, doch habe sie nichts unternommen.

Ein Polizeisprecher sagte, es werde wegen Vergewaltigung und versuchtem Mord ermittelt. Der Tatverdächtige sei auf der Flucht.

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SDA-ATS