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Vor dem Landgericht Mannheim ist am Mittwoch nach knapp einem Monat Unterbrechung der Vergewaltigungsprozess gegen den Wettermoderator Jörg Kachelmann fortgesetzt worden. Die Strafkammer begutachtete ein Video einer früheren Vernehmung des mutmasslichen Vergewaltigungsopfers.

Darauf schilderte die langjährige Freundin Kachelmanns die mutmassliche Tat der Polizei. Zum Schutz der Intimsphäre der Zeugin und des Angeklagten sah sich das Gericht das Video unter Ausschluss der Öffentlichkeit an. Bereits bei der mehrtägigen Vernehmung der Ex-Freundin vor Gericht im Oktober war die Öffentlichkeit ausgeschlossen worden.

Staatsanwalt Lars-Torsten Oltrogge geht inzwischen nicht mehr davon aus, dass der Prozess bis Ende März abgeschlossen ist. Als Grund nannte er nach dem 23. Prozesstag am Mittwoch unter anderem die mögliche Reise der Richter in die Schweiz zur Vernehmung einer Zeugin.

Anreise verweigert

Die Frau hatte sich geweigert, nach Mannheim zu reisen, was aufgrund ihrer Schweizer Staatsbürgerschaft möglich ist. Das Landgericht Mannheim stellte daraufhin ein Rechtshilfegesuch an die Zürcher Staatsanwaltschaft. Diese gab gestern grünes Licht für die Befragung der Schweizer Zeugin. Die Frau kann innerhalb von zehn Tagen Beschwerde gegen den Entscheid einlegen.

Bei der Frau handelt es sich um eine ehemalige Partnerin von Kachelmann. Die Ermittler hatten die Frau kontaktiert, nachdem sie im beschlagnahmten Handy des Wettermoderators auf gelöschte Korrespondenz mir ihr gestossen sind.

Kachelmann muss sich seit September wegen des Vorwurfs der schweren Vergewaltigung und Körperverletzung verantworten. Seine langjährige Freundin hatte den 52-Jährigen beschuldigt, sie im Februar 2010 nach einem Streit mit einem Messer bedroht und vergewaltigt zu haben. Kachelmann bestreitet die Tat.

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SDA-ATS