Navigation

Psychiater zockt Patienten für dubiose Anlagegeschäfte ab

Dieser Inhalt wurde am 14. November 2014 - 11:13 publiziert
(Keystone-SDA)

Im Kanton Freiburg hat ein Psychiater bei seinen Patienten mehrere Hunderttausend Franken Bargeld ergaunert. Der Mann brachte die Klienten dazu, ihm namhafte Darlehen für angebliche Investitionen im Ausland zu gewähren. Er sitzt seit Oktober in Untersuchungshaft.

Den Geldgebern versprach der Psychiater vorteilhafte Zinsen für Projekte wie Ananasplantagen, Hotels, Edelsteinhandel oder Autowaschanlagen in Ländern Afrikas, wie die Freiburger Kantonspolizei am Freitag mitteilte.

Bis heute sind den Untersuchungsbehörden 15 Personen bekannt, die dem mutmasslichen Betrüger Geld übergeben haben. Die Behörden suchen nach weiteren Geschädigten und versuchen, den Verbleib des ergaunerten Geldes zu rekonstruieren.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen gewerbsmässigen Betrugs, Urkundenfälschung und Veruntreuung. Der Psychiater betrieb eine eigene Praxis im Sensebezirk.

Aufgeflogen ist der Mann wegen einer Strafanzeige eines Geschädigten, wie Polizeisprecher Gallus Risse auf Anfrage erklärte. Die Gaunereien geschahen über einen Zeitraum von vier Jahren. In einzelnen Fällen händigten die Patienten dem Psychiater Darlehen von mehreren zehntausend Franken in bar aus.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Passwort ändern

Soll das Profil wirklich gelöscht werden?