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Ende Juni gab die Stadtberner Gemeinderätin Ursula Wyss den Startschuss zum Veloverleihsystem PubliBike. Schon bald stellte sich heraus, dass die Schlösser der Velos einfach geknackt werden können. Nun wird nachgerüstet.

KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

(sda-ats)

Nachdem vorab in Bern mehrere hundert Leihvelos von PubliBike geknackt wurden, rüstet die Firma die Schlösser sukzessive nach. Diese Arbeiten beginnen in Bern und werden danach auf die übrigen PubliBike-Standorte ausgedehnt.

In den vergangenen Wochen zeigte sich vor allem in Bern, dass die Schlösser der Leihvelos der Postautotochter PubliBike AG einfach aufgebrochen werden können. Auch in Zürich wurden PubliBikes manipuliert, allerdings in weit geringerem Ausmass als in Bern.

PubliBike hat nun laut Mitteilung vom Freitag mit dem Hersteller eine Lösung gefunden, wie die Schlösser sicherer gemacht werden können. Bis Mitte September wird jedes Schloss in Bern nachgerüstet. Danach wird auch in Zürich und an den weiteren sechs PubliBike-Standorten eine Nachrüstung erfolgen. Der Verleihbetrieb läuft weiter.

An den PubliBike-Stationen können Velos und E-Bikes gegen ein Entgelt ausgeliehen werden. Nutzer müssen sich zuvor registrieren. Geöffnet wird das Fahrzeug mit einer Handy-Applikation. Abgerechnet wird über die dem Kundenkonto hinterlegte Kreditkarte.

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