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Ärger für PubliBike: Nach Bern steht die Flotte auch in Zürich still. (Archivbild)

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

(sda-ats)

Die Negativschlagzeilen rund um die PostAuto-Tochter PubliBike reissen nicht ab: Nachdem vergangene Woche schon in Bern alle Leihvelos eingezogen wurden, folgt das gleiche Prozedere nun in Zürich. Auch hier gebe es eine "Zunahme der unrechtmässigen Entwendungen".

Betroffen ist das Leihvelonetz "Züri Velo", wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Seit Tagen würden laufend Fahrräder entwendet. "Um diese unbefriedigende Situation möglichst schnell zu beenden, zieht PubliBike ab sofort alle Leihvelos ein, um das Schloss nachzurüsten."

Somit steht nach der Berner auch die Zürcher Flotte den Kundinnen und Kunden mehrere Tage nicht zur Verfügung. Die Stadt sei über diesen Entscheid informiert, heisst es weiter.

Weiterer Fehler erkannt

Die Velos sollen nach heutiger Planung in spätestens zwei Wochen laufend wieder an ihre Standorte ausgeliefert werden. Die PubliBike-Abonnenten in Zürich und Bern erhalten als Entschädigung einen Abo-Gratismonat gutgeschrieben.

Während der Revision der Velos kann gleich ein weiterer Fehler behoben werden, denn nach leicht austricksbaren Schlössern schlägt sich PubliBike auch noch mit fehlerhaften Abrechnungen auseinander.

Diese Fehler haben laut PubliBike zwei Gründe: Zum einen vergassen Kunden am Ende der Fahrt das Schloss zu schliessen. So lief die Ausleihe weiter. Zum anderen gibt es aber auch einen IT-Fehler, der zu falschen Abrechnungen führte, wie PubliBike kürzlich einräumte.

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SDA-ATS