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Lausanne - Nach zwei Verlustjahren hat die Werbevermittlerin PubliGroupe im ersten Semester 2010 wieder Gewinn erzielt: Unter dem Strich verdiente das Lausanner Unternehmen 27,1 Mio. Franken, nach einem Verlust von 8,5 Mio. Fr. ein Jahr zuvor.
Der Betriebsgewinn (EBIT) betrug 12,4 Mio. Franken, im ersten Halbjahr 2009 hatte PubliGroupe noch einen Betriebsverlust von 3,5 Mio. Fr. geschrieben. Das Unternehmen hat seine Sparanstrengungen fortgesetzt und die Kosten von Januar bis Ende Juni um 27 Mio. Fr. reduziert, wie es in der Mitteilung vom Montag heisst. Innert Jahresfrist hat PubliGroupe über 400 Stellen abgebaut.
Die besseren Resultate sind auch auf den Verkauf der Beteiligungen an den Verlagshäusern Basler Zeitung Medien und Edipresse Anfang 2010 zurückzuführen. Aber auch ohne die einmaligen Erträge von total 24,9 Mio. Fr. schrieb PubliGroupe schwarze Zahlen.
Der Umsatz sank um 10,6 Prozent auf 714,1 Mio. Franken. Damit hat PubliGroupe gemäss der Nachrichtenagentur AWP die Erwartungen der Analysten beim Umsatz leicht und beim Reingewinn klar übertroffen.
Operativer Gewinn erwartet
In der wichtigsten Sparte Media Sales, welche unter anderem das traditionelle Anzeigengeschäft mit Zeitungen umfasst (Publicitas), sank der Umsatz um 10,8 Prozent auf 585,4 Mio. Franken.
PubliGroupe verlor per Anfang 2009 drei wichtige Zeitungskunden, namentlich Edipresse vermarktet ihre Medien neu im eigenen Haus. Der Betriebsverlust von Media Sales verringerte sich von 14,4 Mio. auf 3,1 Mio. Franken. PubliGroupe will die "nachhaltige" Trendwende bei Media Sales im nächsten Geschäftsjahr erreichen.
Von den drei anderen Segmenten resultierte auch bei "Custom Publishing" (Firmenpublikationen) ein Betriebsverlust. Wachsen konnte einzig die Sparte "Search & Find", in der PubliGroupe mit dem Telekomkonzern Swisscom (Swisscom Directories) zusammenarbeitet.
PubliGroupe will sich stärker auf Online-Dienste ausrichten. Im ersten Halbjahr steigerte das Unternehmen vor allem dank Übernahmen seinen Umsatz mit Online-Tätigkeiten um knapp 40 Prozent auf 313,8 Mio. Franken, wie es in der Mitteilung heisst.

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SDA-ATS