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Putin sagt umfassende Hilfe für Brandopfer von Perm zu

Dieser Inhalt wurde am 07. Dezember 2009 - 23:41 publiziert
(Keystone-SDA)

Moskau - Drei Tage nach der verheerenden Brandkatastrophe mit mindestens 113 Toten in der russischen Stadt Perm ist Regierungschef Wladimir Putin unangekündigt in der Stadt am Ural eingetroffen.
Am Ort der Tragödie habe das frühere Staatsoberhaupt in der Nacht zu Dienstag (Ortszeit) einen Strauss roter Rosen niedergelegt und einen Moment schweigend der Opfer gedacht, wie die Agentur Itar-Tass meldete. Danach habe ihm Zivilschutzminister Sergej Schoigu den Verlauf der Tragödie geschildert.
"Die Menschen liefen gegen eine Wand aus Rauch - niemand wusste, wohin er fliehen konnte", sagte Schoigu. Putin wollte in dem Ort rund 1400 Kilometer östlich von Moskau auch Gespräche mit Politikern und Rettungskräften führen.
Die örtliche Ermittlungskommission mit Schoigu an der Spitze war von Putin selbst gebildet worden. Russland hatte am Montag landesweit mit Staatstrauer der Opfer der grössten Brandkatastrophe in der Geschichte des Landes gedacht.
In dem Lokal "Lahmendes Pferd" hatten in der Nacht zum Samstag rund 250 Menschen gefeiert, als Funken eines Feuerwerkes auf die mit Holz behangene Decke übergriffen.
Die meisten Opfer wurden zu Tode getrampelt oder erstickten. Zusätzlich wurden über 100 meist junge Menschen verletzt. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage gegen vier Menschen wegen fahrlässiger Tötung.

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