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Chef Patrik Gisel kämpft für ein properes Image bei Raiffeisen. (Archiv)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Das Verfahren der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) kratzt am Image der Bank Raiffeisen. "Der ganze Wirbel ist ziemlich schlimm", sagte Bankchef Patrik Gisel im Interview mit der "Sonntagszeitung".

"Die Reputationsrisiken stehen aus meiner Sicht in keinem Verhältnis zum Inhalt der Untersuchung", sagte er. Die Finma nimmt die Unternehmensführung unter die Lupe. Sie hat im Oktober ein Verfahren zu Corporate-Governance-Themen bei der Bankengruppe eingeleitet.

Gemäss Gisel geht es um Transparenz bei Entscheidprozessen und deren genaue Protokollierung. Raiffeisen sei durch Beteiligungen schnell gewachsen, die Prozesse seien aber nicht im gleichen Tempo angepasst worden, was Fragen aufgeworfen aufgeworfen hätte. "Die aufgeworfenen Fragen sind aus unserer Sicht nicht dramatisch", sagte Gisel. Gemäss seinen Aussagen konnte alles geklärt werden. Ein hoher einstelliger Millionenbetrag hätten diese Untersuchungen gekostet.

Stein des Anstosses im Verfahren war offenbar die Beteiligungsgesellschaft Investnet, an der Raiffeisen 60 Prozent hält. Der frühere Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz bleibt aber trotz Verfahren vorerst Präsident des Verwaltungsrats. "Wir planen keine Veränderungen", sagte Gisel. Investnet könne von den Beziehungen und den Erfahrungen von Vincenz profitieren.

Der ehemalige Raiffeisen-Chef Vincenz stand ebenfalls im Fokus der Finma. Sie hat das Verfahren gegen ihn aber Ende Jahr eingestellt. Die Finma begründete, dass das Verfahren gegenstandslos geworden sei, nachdem Vincenz entschieden habe, von seinen Führungsfunktionen bei beaufsichtigten Instituten zurückzutreten und künftig auf solche zu verzichten.

Vincenz war Präsident des Versicherers Helvetia und als solcher nach Bekanntgabe des Verfahrens zurückgetreten. Im Verfahren ging es unter anderem um das Management von Interessenkonflikten in Zusammenhang mit Beteiligungen.

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SDA-ATS