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Raiffeisen-Chef Patrik Gisel sucht eine Lösung für die Mehrheitsbeteiligung an Investnet. (Archiv)

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

(sda-ats)

Die Raiffeisen-Bankengruppe sucht offenbar eine Lösung für ihre Mehrheitsbeteiligung an Investnet. Die Zeitung "Schweiz am Wochenende" berichtet, dass die Genossenschaftsbank ihre Mehrheitsbeteiligung an Pierin Vincenz und Partner verkaufen will.

Bei Raiffeisen hiess es am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda lediglich, man könne bestätigen, dass "aktuell organisatorische Themen rund um Investnet diskutiert werden".

Ende Oktober 2017 hatte die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) ein Verfahren zu Corporate-Governance-Themen gegen Raiffeisen eingeleitet. Das Verfahren dreht sich um die Beteiligung von Raiffeisen an Investnet. Raiffeisen hält an Investnet gemäss früheren Angaben einen Anteil von 60 Prozent.

Der ehemalige Raiffeisenchef Pierin Vincenz besitzt privat 15 Prozent der Anteile von Investnet. Investnet berät kleine und mittlere Unternehmen und versorgt sie mit Investitionskapital.

Wie die Zeitung "Schweiz am Wochenende" schreibt, will sich Raiffeisen nun offenbar komplett von Investnet trennen. Derzeit würden entsprechende Verhandlungen mit Vincenz und anderen Partnern laufen. Die Zeitung spekuliert, dass der Ausstieg für Raiffeisen möglicherweise teuer werden könnte.

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