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Nach dem Rücktritt von Portugals Regierungschef José Sócrates haben zwei Ratingagenturen die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft. Standard & Poor's senkte das Rating für Portugal um zwei Stufen von "A-" auf "BBB".

Grund sei, dass die "gestiegene politische Unsicherheit" in Portugal das Vertrauen der Märkte schwächen und das Refinanzierungsrisiko erhöhen könnte, teilte Standard & Poor's mit.

Zuvor hatte bereits die Ratingagentur Fitch die Bonitätsnote des Landes um zwei Stufen herabgestuft. Bei Fitch liegt die Note von bisher "A+" auf "A-" reduziert. Der Ausblick für die Kreditwürdigkeit bleibe "negativ", erklärte das Unternehmen in London. Damit droht dem Land eine weitere Herabstufung.

Mit einem schlechteren Rating wird die Kreditaufnahme für ein Land in der Regel teurer. Die Herabstufungen machen die Refinanzierung für das hoch verschuldete Portugal damit noch schwieriger.

Sócrates hatte am Mittwoch vom Parlament keine Zustimmung für ein Sparprogramm bekommen und war zurückgetreten. Mit den Einschnitten wollte Lissabon verhindern, dass Portugal Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm beantragen muss.

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SDA-ATS