Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Maisernte in Malawi wird stark betroffen sein von der Raupenplage (Archiv)

KEYSTONE/AP/OBED ZILWA

(sda-ats)

In Malawi sind fast 2000 Quadratkilometer Maisfelder von einer Raupenplage befallen. Dies wird Experten zufolge zu schweren Ernteausfällen führen.

Bisher seien rund 1930 Quadratkilometer vom Befall des Herbst-Heerwurms (Spodoptera frugiperda) betroffen. Das entspreche etwa einem Achtel der gesamten Anbaufläche des Landes im südlichen Afrika, erklärte am Freitag der Sprecher des Landwirtschaftsministeriums, Osborne Tsoka. Die Familien von mindestens 130'000 Bauern seien direkt betroffen.

Der Schädling wurde erst vor knapp zwei Jahren von Südamerika nach Afrika eingeschleppt, weswegen die meisten Landwirte nicht auf den Herbst-Heerwurm vorbereitet waren. Die Uno-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) befürchtet dramatische Ernteausfälle.

Die Regierung hat deswegen begonnen, Bauern mit spezifischen Pestiziden zu versorgen. Präsident Peter Mutharika hatte die vom Schädlingsbefall betroffenen Bezirke unlängst zu Katastrophengebieten erklärt, um zusätzliche Ressourcen zu mobilisieren. Der Bauernverband wirft der Regierung jedoch vor, das Problem nicht hinreichend ernst zu nehmen.

Der Herbst-Heerwurm ernährt sich vor allem von Mais, dem wichtigsten Grundnahrungsmittel vieler afrikanischer Länder. Die Raupen stürzen sich dabei in grossen Zahlen auf Maisfelder.

Sie fressen sich rasch satt und verwandeln sich in Falter. Diese können in einer Nacht bis zu 100 Kilometer weit fliegen, ein Weibchen kann Hunderte Eier auf einmal legen - was eine rasche Ausbreitung begünstigt.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS