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Stammeskämpfer haben nach Angaben von Augenzeugen eine Ölpipeline in der ost-jemenitischen Provinz Marib in die Luft gesprengt. Die Tat in der Nacht zum Dienstag war von Clan-Angehörigen zuvor angekündigt worden.

Sie hatten von der Regierung in Sanaa nicht die von ihnen verlangte Auskunft über die Identität der Mörder eines Stammesbruders erhalten. Der frühere Vize-Gouverneur von Marib, Dschabir al-Schabwani, war im Mai letzten Jahres bei einem Luftangriff gegen eine angebliche Al-Kaida-Zelle getötet worden.

Im Norden des Landes stürmten Rebellen zudem nach Angaben von Augenzeugen ein Gebäude der Sicherheitskräfte. Sie erschossen dabei vier Soldaten. Bei den Überfall am Montagabend nahe der Grenze zu Saudi-Arabien handelte es sich offenbar um einen Racheakt der Stammeskämpfer für einen Angriff von Regierungstruppen auf Demonstranten. Dabei seien in der Stadt Al Dschauf 20 Menschen verletzt worden, hiess es am Dienstag.

Die amtliche Nachrichtenagentur Sabaa gab die Zahl der getöteten Soldaten mit drei an und berief sich dabei auf Regierungskreise in der Hauptstadt Sanaa. Ein Mitglied eines staatlichen Sicherheitskomitees machte die Opposition und ihre Anhänger für die Bluttat verantwortlich.

Im Jemen fordern seit rund einem Monat Demonstranten den Rücktritt des seit 32 Jahren herrschenden Präsidenten Ali Abdullah Saleh. Tausende gingen auch am Dienstag wieder in den südlichen Provinzen Tais, Aden und Hadramaut auf die Strasse.

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SDA-ATS