Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

US-Schauspieler Kirk Douglas feiert heute seinen 100. Geburtstag: Es gehe im "absolut grossartig", liess sein Sohn Michael ausrichten. (Archivbild)

Keystone/EPA FILE/PAUL BUCK

(sda-ats)

1999 gab das American Film Institute eine Liste der 50 grössten Leinwand-Legenden aus Hollywoods goldener Ära heraus. Nur drei sind heute noch am Leben: Sophia Loren, Sidney Poitier und Kirk Douglas - der "Spartacus"-Held wird heute 100 Jahre alt.

Kirk Douglas hat das Tempo ein bisschen gedrosselt. Nachdem er vor fünf Jahren noch tatkräftig mithalf, an Thanksgiving Truthahn-Essen an Obdachlose zu verteilen, lässt er sich heute nur noch selten in der Öffentlichkeit blicken.

Als ihn der Jüdische Weltkongress Mitte November in New York mit einem Preis für sein Engagement für die jüdische Kultur ehrte, nahm Oscar-Preisträger Michael Douglas die Auszeichnung im Namen seines Vaters "als verfrühtes Geburtstagsgeschenk" entgegen.

Kurz zuvor hatte der "Wall Street"-Darsteller in der britischen TV-Sendung "The Jonathan Ross Show" versichert, dass es seinem Vater "absolut grossartig" gehe. Mit einem Rollator als Gehhilfe "fliege" er regelrecht.

Er sei - so Michael weiter - "super stolz" auf seinen Dad, der sich als Sohn jüdisch-russischer Einwanderer aus ärmsten Verhältnissen hochgearbeitet habe und nun sein Millionenvermögen für gute Zwecke spende. Mit 100 Jahren arbeite er an einem weiteren Buch, basierend auf Briefen, die er seiner Frau Anne geschrieben habe.

Kirk Douglas spielte in mehr als 80 Filmen mit, oft unter grossen Regisseuren wie Billy Wilder, Howard Hawks, Otto Preminger und Elia Kazan. Allein mit seinem Leinwandfreund Burt Lancaster stand er sieben Mal vor der Kamera - angefangen beim Gangsterdrama "I Walk Alone" bis hin zu der selbstironischen Gaunerkomödie "Tough Guys".

In seinen Filmen hatte Douglas eine Vorliebe für Bösewichte, Draufgänger und schmutzige Helden. Drei Mal wurde er für den Oscar nominiert: für die Rolle des rücksichtslos-ehrgeizigen Boxers in "Champion", für den machtbesessenen Filmproduzenten in "The Bad and the Beautiful" und für sein eindrucksvolles Künstlerporträt "Vincent van Gogh - Lust for Life". Erhalten hat er 1996 dann den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Wahlen Schweiz 2019

Vier Personen an einem Gerät auf dem Fitness-Parcours im Wald

Schweizer Parlamentswahlen 2019: Sorge ums Klima stösst Grüne in die Favoritenrolle.
> Mehr erfahren.

Wahlen Schweiz 2019

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS