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Rund 1500 Personen haben am Samstag auf dem Bundesplatz in Bern für die gleichen Rechte von homosexuellen Paaren bei der Adoption von Kindern demonstriert. Erst am Donnerstag hatte das Bundesgericht einer Frau in eingetragener Partnerschaft das Recht abgesprochen, die Tochter ihrer Partnerin zu adoptieren.

"Es ist nun an der Politik, sich der Frage anzunehmen", sagte Daniela Oertle, eine der Organisatorinnen der Kundgebung, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Im Parlament seien bereits Vorstösse eingereicht. Diese verlangten, dass Personen in eingetragener Partnerschaft die Kinder ihrer Partner adoptieren dürfen.

An der Kundgebung wurde die Teilnehmer aufgefordert, sich mit Regenbogen-Postkarten bei den Parlamentariern für das Anliegen stark zu machen.

Zwar hatte das Bundesgericht die entscheidende Frage offen gelassen: Es wies die Beschwerde der Frau deshalb ab, weil sie erst drei Jahre in einer eingetragenen Partnerschaft lebt. Verheiratete müssen bis zu einer Adoption fünf Jahre warten. Allerdings sind eingetragene Partnerschaften erst seit 2007 möglich.

Auch waren viele Kinder auf dem Bundesplatz. Verschiedene Schätzungen gehen davon aus, dass in der Schweiz zwischen 6000 und 30'000 Mädchen und Knaben in so genannten Regenbogen-Familien leben. Weiter markierten die Jungen Grünen, die JUSO sowie die Schwulengruppen von SVP, FDP und CVP Präsenz auf dem Bundesplatz.

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SDA-ATS