Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Wien - Die rechtspopulistische FPÖ hat bei den Landtagswahlen in der Steiermark massive Stimmenzuwächse verzeichnet und hofft nun auf eine Regierungsbeteiligung. Die mit offener Fremdenfeindlichkeit angetretene Partei konnte am Sonntag nach vorläufigem Endergebnis ihren Stimmenanteil mit fast elf Prozent mehr als verdoppeln.
Bei der Wahl in Österreichs zweitgrösstem Bundesland siegte die aber regierende sozialdemokratische SPÖ trotz Verlusten knapp vor der konservativen ÖVP.
Bei der Wahl 2005 lag die FPÖ noch bei 4,56 Prozent. 2010 profitierte die Partei auch von der deutschen Integrationsdebatte um Thilo Sarrazin und von einem von einer Schweizer Werbeagentur entworfenen umstrittenen Minarett-Abschiess-Spiel im Internet.
Die Partei habe mit ihrem Spitzenkandidaten Gerhard Kurzmann nicht nur einen Regierungssitz, sondern auch "die Rolle als Zünglein an der Waage" ergattert, berichtete der ORF. Der FPÖ-Vorsitzende Heinz-Christian Strache sagte in einer ersten Reaktion, seine Partei wolle nun den "rot-schwarzen Proporz aufbrechen".
Verlust auch bei der ÖVPDem vorläufigen Endergebnis zufolge erreichte die SPÖ mit dem amtierenden Landeschef Franz Voves 38,43 Prozent - nach rund 41 Prozent 2005. Die ÖVP mit dem konservativen Herausforderer Hermann Schützenhöfer erhielte 37,14 Prozent der Stimmen. Vor fünf Jahren waren es rund 38 Prozent. Die Grünen legten leicht auf 5,25 Prozent zu.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS