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Amsterdam - In den Niederlanden haben Kommunalwahlen begonnen. Mit Spannung wird vor allem auf das Abschneiden der ausländerfeindlichen Partei für die Freiheit (PVV) des Rechtspopulisten Geert Wilders geachtet. Sie kann laut Umfragen mit deutlichen Zuwächsen rechnen.
Die PVV ging mit der Forderung nach einem Kopftuchverbot in allen Behörden und sämtlichen staatlich geförderten Einrichtungen in den Wahlkampf. Zudem versprach Wilders ein rückhaltloses Vorgehen gegen jugendliche Randalierer aus Immigrantenkreisen, die er immer wieder als "marokkanische Strassenterroristen" bezeichnete.
Die PVV tritt allerdings nur in den beiden Städten Den Haag und Almere an, da sie ihre Kräfte vor allem auf die vorgezogenen Parlamentswahlen am 9. Juni konzentriert. Dabei könnten die Rechtspopulisten nach allen Umfragen 26 der 150 Mandate erringen und somit stärkste Partei der Niederlande werden.
Die Neuwahlen zum Parlament wurden erforderlich nachdem im Februar die Regierungskoalition aus Christ- und Sozialdemokraten am Streit über den niederländischen Militäreinsatz in Afghanistan zerbrach.
Zur Teilnahme an den jetzigen Wahlen der niederländischen Gemeinderäte waren 12,2 Millionen Bürger aufgerufen. In manchen Orten, darunter am Regierungssitz Den Haag, bewerben sich bis zu 20 Parteien. Mit ersten Ergebnissen wird am Abend gerechnet.

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SDA-ATS