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SVP-Präsident Albert Rösti, links, und SP-Chef Christian Levrat (rechts) legen in einem Interview mit dem "SonntagsBlick" ihre Positionen bezüglich der Altersreform dar. (Archivbild)

KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

(sda-ats)

Wichtige Schlagzeilen der Sonntagspresse in nicht verifizierten Meldungen:

"SonntagsBlick" / "Le Matin Dimanche":

Einen Monat vor dem Urnengang hat der "SonntagsBlick" die gegnerischen Lager zu einem Streitgespräch über die Altersvorsorge geladen. SVP-Präsident Albert Rösti und SP-Chef Christian Levrat legen ihre Positionen bezüglich der Zankäpfel wie die AHV-Erhöhung für Neurentner um 70 Franken pro Monat dar. Rösti meint, es sei sinnlos, etwas sanieren zu wollen und dabei gleichzeitig 1,4 Milliarden Franken mehr auszugeben. Es sei ein Leistungserhalt, kontert SP-Chef Levrat dagegen, weil eine Mehrheit der Bevölkerung von dem 70-Franken-Zuschlag profitiere. Werde die Vorlage angenommen, muss die Schweiz laut Rösti entweder das Rentenalter auf 67 Jahre oder die Mehrwertsteuer um zwei Prozentpunkte erhöhen. Levrat wirft der SVP vor, gemeinsam mit der FDP schon seit 20 Jahren auf ein höheres Rentenalter hinzuarbeiten. Bundesrat Alain Berset verteidigt derweil seine Altersvorsorge-Reform in einem Interview mit "Le Matin Dimanche".

"NZZ am Sonntag":

Der Chefökonom des Bundes, Eric Scheidegger, warnt vor einem Reformstau in der Schweiz. Echter Wandel brauche hierzulande ohnehin mehr Zeit als anderswo, und es fehle an Mut zu weitsichtigen Reformen, sagte er im Interview mit der "NZZ am Sonntag". In diese Kritik schliesst der Leiter der Abteilung für Wirtschaftspolitik im Staatssekretariat für Wirtschaft auch die Energiestrategie und die aktuelle AHV-Reform ein. Letztere beinhalte so viele Kompromisse, dass schon bald eine neue Reform fällig werde. Dringend wäre laut Scheidegger auch noch mehr Wettbewerb im Binnenmarkt sowie eine weitere Öffnung in der Agrarpolitik. Zeige sich die Schweiz nicht reformwilliger, drohe "eine schleichende Erosion des Wohlstandes".

"Sonntagsblick":

FDP-Nationalrätin Isabelle Moret verlässt nach etwas mehr als einem Jahr die Auslandschweizer-Organisation ASO und Vorstandskollegen kritisieren laut einer Meldung des "SonntagsBlick", ihr Mandat mehr schlecht als recht wahrgenommen zu haben. So habe Moret an keiner Sitzung des Auslandschweizer-Rats teilgenommen. Involvierte Personen äusserten auch das Gefühl, dass die FDP-Politikerin keine Ahnung gehabt habe, um was es eigentlich ging. Moret argumentierte dagegen, vereinbarungsgemäss anderen Sitzungen den Vorzug gegeben zu haben, falls diese mit den ASO-Treffen zusammenfielen. Auf die Vorwürfe, wonach sie grundsätzlich kein Engagement bei dieser Tätigkeit gezeigt habe, blieb sie allerdings eine Antwort schuldig.

"Ostschweiz am Sonntag" / "Zentralschweiz am Sonntag":

Die Bauern könnten künftig mehr Geld für die Rinderzucht erhalten. Der Bundesrat empfiehlt ein Postulat zur Annahme, in dem Nationalrat Marcel Dettling (SVP, SZ) eine bessere Abgeltung für die Rinderhaltung vorschlägt. Dies berichten die "Zentralschweiz am Sonntag" und die "Ostschweiz am Sonntag". Konkret wird der Bundesrat prüfen, ob der sogenannte Grossvieheinheits-Faktor bei Rindern derzeit zu tief angesetzt ist. Eine Anpassung dieses Faktors könnte zu höheren Zahlungen an Bauern führen. Der aktuelle Faktor spiegele etwa den gestiegenen Futterverbrauch bei Rindern nicht, hiess es zur Begründung.

"SonntagsZeitung":

Das richtige Verhalten kann bei einem Terroranschlag Leben retten. Das Bundesamt für Polizei Fedpol hat laut einer Meldung der "SonntagsZeitung" geprüft, wie man die Bevölkerung bei einem Anschlag am besten über das korrekte Verhalten informieren kann. Dabei habe man sich auf Symbole mit Strichmännchen geeinigt, welche die wichtigsten Verhaltensregeln aufzeigen. Bund und Kantone wollen diese Piktogramme auf Kanälen wie Twitter oder Facebook verbreiten, sollte es zu einem Attentat kommen. Zudem sollen sie präventiv in Informationsbroschüren eingesetzt werden. Fedpol habe die Wirksamkeit der einfachen Symbole in einer Analyse überprüft.

"SonntagsZeitung":

Die Fifa reagiert laut einer Meldung der "SonntagsZeitung" auf Kritik und stellt ab sofort neue Bedingungen an die Austragungsländer von Sportgrossereignissen. Im September schreibt der Weltfussball-Verband die Fussball-WM 2026 aus. Erstmals dürfen sich dabei gemäss der Zeitung nur jene Länder bewerben, die vertraglich garantieren, dass sie die Menschenrechte im Rahmen der WM einhielten. Dazu gehörten die Rechte der Arbeitnehmer auf den Baustellen sowie die Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Die Fifa verlange zudem Garantien zur Nichtdiskriminierung bestimmter Bevölkerungsgruppen.

"NZZ am Sonntag":

Die Anlagen der Schweizerischen Nationalbank SNB in US-Produzenten von Nuklearwaffen sind weiter gestiegen. Sie haben laut einer Meldung der "NZZ am Sonntag" einen Wert von über 1,2 Milliarden Franken. Im zweiten Quartal 2016 beliefen sich diese Investitionen noch auf ein Volumen von 750 Millionen Franken. Diese markante Steigerung erklärt ein SNB-Sprecher mit den zunehmenden Devisenreserven. Bei unverändertem Aktienanteil steige auch die absolute Grösse der Anlagen, hiess es von der SNB.

"SonntagsBlick":

Laut einer Meldung vom "SonntagsBlick" warnen Reiseprofis vor einer Übernahme weiterer Teile von Air Berlin durch Lufthansa. Man befürchte, dass der Lufthansa-Konzern zu mächtig wird, sagte Walter Kunz, Geschäftsführer des Schweizer Reise-Verbands zu der Zeitung. Falls sich die Lufthansa nun Teile von Air Berlin sichert, hätten wir eine Marktdominanz sondergleichen, hiess es weiter. Die Kundschaft müsse mit Preiserhöhungen rechnen. Mit Air Berlin verlören die Reisebüros einen wichtigen Partner mit weltweitem Streckennetz. Die Verhandlungsmacht der Lufthansa würde weiter zunehmen.

"SonntagsZeitung":

Die Fluggesellschaft Swiss verlangt bis zu 30 Franken für die Bezahlung mit Kreditkarte. Ab 2018 werden aber Kunden mit Flügen aus der Schweiz gegenüber Reisenden etwa ab Deutschland benachteiligt, wie die "SonntagsZeitung" berichtet. Denn eine neue EU-Richtlinie verbietet Aufschläge für Zahlungen mit Kreditkarten von Privaten in EU-Ländern. Wer allerdings ab der Schweiz reist, habe Pech. Die Swiss will an diesem Aufschlag für Schweizer Abflugsorte nämlich festhalten. In der Schweiz fände die EU-Zahlungsrichtlinie keine Anwendung, sagte eine Firmensprecherin.

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SDA-ATS