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Tunis - Bei den Protesten gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Tunesien sind nach offiziellen Angaben am Wochenende 14 Menschen ums Leben gekommen. Bei Auseinandersetzungen in Thala und Kasserine habe es auch zahlreiche Verletzte gegeben, teilte das Innenministerium mit.
Fünf Demonstranten starben demnach in der 290 Kilometer von Tunis entfernten Stadt Kasserine. In Thala seien drei Menschen ihren Verletzungen erlegen, womit sich die Zahl der Getöteten in der Stadt im Westen des Landes auf fünf erhöhte.
Auch in der Ortschaft Regueb, etwa 265 Kilometer von Tunis entfernt, habe es gewaltsame Auseinandersetzungen gegeben, bei denen vier Menschen getötet worden seien, teilte das Ministerium weiter mit.
Ein Oppositionsführer sprach am Sonntag von 20 Demonstranten, die in Thala und Kasserine von den Sicherheitskräften erschossen worden seien. Ahmed Nejib Chebbi von der Oppositionspartei PDP rief den autoritär regierenden Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali auf, umgehend den Einsatz von Waffengewalt zu beenden und das Demonstrationsrecht der Bürger zu respektieren.
Seit sich am 17. Dezember ein 26-jähriger arbeitsloser Akademiker in Sidi Bouzid im Landesinneren selbst angezündet hatte, breiten sich die Proteste gegen die Regierung immer weiter aus.
Das tunesische Innenministerium bezeichnete den Einsatz von Waffengewalt am Wochenende als "legitime Selbstverteidigung". Die Demonstranten hätten die Polizisten mit Steinen und Brandsätzen attackiert.

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SDA-ATS