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Im Golf-Emirat Bahrain ist bei Zusammenstössen zwischen Regierungsgegnern und der Polizei ein junger Mann durch Schüsse schwer verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Sonntag am Rande einer Hochzeitsfeier in der von Schiiten besiedelten Ortschaft Karsakan.

Oppositionsgruppen haben über das Internet für Montag zu Massenkundgebungen am "Tag des Zorns" in Bahrain aufgerufen. Sie fordern mehr politische Mitbestimmung. Die Staatsführung liess starke Polizeipräsenz auffahren, um Proteste im Keim zu ersticken.

Die schiitischen Muslime stellen die Bevölkerungsmehrheit in dem arabischen Königsreich, das von einer sunnitischen Herrscherfamilie regiert wird. Mehrere politische Gruppierungen der Schiiten unterstützten den Demonstrationsaufruf. Vertreter der regierenden Sunniten warnten vor einer Eskalation der Gewalt im Land.

Die Regierung in Bahrain will mit Geschenken und politischen Reformen offenbar Proteste nach dem Vorbild von Ägypten und Tunesien abwenden. Am Sonntag kündigte die Regierung an, die Medien künftig weniger zu kontrollieren. Zuvor hatte der König bereits jeder Familie in Bahrain ein Geldgeschenk in Höhe von rund 2700 Dollar versprochen.

Nach der Festnahme schiitischer Aktivisten war es im vergangenen Jahr zu Zusammenstössen gekommen.

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SDA-ATS