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Regierung in Mosambik nimmt Erhöhung der Brotpreise zurück

Maputo - Nach gewalttätigen Protesten mit 13 Toten hat die Regierung von Mosambik die angekündigte Erhöhung der Brotpreise zurückgenommen. Der Preis für Brot soll nun mit Hilfe von Subventionen auf seinem bisherigen Niveau beibehalten werden.
Dies versprach Planungsminister Aiuba Cuereneia am Dienstag nach einer Kabinettssitzung. Auch Preissteigerungen bei Strom und Wasser sollten zurückgenommen werden. Die Regierung wolle ihre Ausgaben senken und damit Mittel für die nötigen Subventionen freimachen, sagte Cuereneia.
Nach der Ankündigung der Regierung, die Brotpreise um bis zu 33 Prozent zu erhöhen, war es in der vergangenen Woche zunächst in der Hauptstadt Maputo zu gewalttätigen Protesten gekommen. Demonstranten errichteten Strassenbarrikaden aus brennenden Autoreifen, die Polizei ging mit scharfer Munition vor.
Auch in anderen Landesteilen kam es zu Protesten. 13 Menschen starben, mehr als 400 weitere wurden verletzt. Die Polizei nahm fast 300 Menschen fest. Die Regierung hatte zunächst erklärt, die beschlossenen Preiserhöhungen seien "unwiderruflich".

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