Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Estlands liberaler Regierungschef Andrus Ansip hat die Parlamentswahl am Sonntag wie erwartet souverän gewonnen. Seine Reformpartei kam kurz vor Abschluss der Stimmenauszählung auf 33 von 101 Sitzen und wird grösste Fraktion.

Zusammen mit 23 Mandaten für den konservativen Koalitionspartner IRL verfügt die bisherige Regierung über eine sichere Mehrheit und gewinnt gegenüber der vorigen Wahl sogar sechs Sitze hinzu.

Die höchsten Zugewinne schafften bei diesem Stand der Auszählung (97 Prozent der Stimmen) die Sozialdemokraten mit einem Zuwachs von 10 auf 19 Mandate. Das Zentrum verlor drei Sitze und stellt künftig 26 Abgeordnete.

Unter Ansips Führung ist Estland mit 1,3 Millionen Bürgern zum Jahreswechsel der Eurozone beigetreten. Die Staatsfinanzen des Landes gelten als grundsolide. Im Mittelpunkt des Wahlkampfes hatten vor allem die harten Sparmassnahmen Ansips im Gefolge der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 gestanden.

Insgesamt wurde für die Wahl nur eine Beteiligung um die 60 Prozent der 913'000 Stimmberechtigten erwartet. Estland hat als erstes europäisches Land die Möglichkeit zur Stimmabgabe über das Internet eingeführt. Davon machte bis zum Wahltag jeder siebte Stimmberechtigte Gebrauch.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS