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Regierungsparteien in Deutschland verlieren in Umfrage

Die Koalitionsgespräche zur Bildung einer deutschen Regierung haben SPD-Chef Martin Schulz Verluste in der Wählergunst beschert. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/CLEMENS BILAN

(sda-ats)

Die langwierige Regierungsbildung in Deutschland kostet Union und SPD an Zustimmung bei den Wählern. Im am Freitag veröffentlichten ZDF-Politbarometer kämen die Unionsparteien auf 31 Prozent, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre.

Das sind zwei Punkte weniger als im Vormonat. Die SPD rutscht um einen Punkt auf ein neues Tief von 19 Prozent ab. Dagegen können AfD und Grüne jeweils um zwei Punkte auf je 14 Prozent zulegen. Die Linke gewinnt einen Punkt auf 11 Prozent. Als einzige Oppositionspartei verliert die FDP einen Punkt auf 7 Prozent.

Wenig überzeugend finden die Wähler offenbar die Leistungen von SPD-Chef Martin Schulz in den Koalitionsverhandlungen. Er fiel in der Befragung zu den zehn wichtigsten Politikern auf einen neuen persönlichen Tiefstwert mit einer Bewertung von 0,0 (Vormonat 0,4) auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf. Er nimmt damit den vorletzten Platz in dem Ranking vor Schlusslicht Horst Seehofer (CSU) ein. Am beliebtesten ist Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) vor Aussenminister Sigmar Gabriel (SPD) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

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