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Der US-Regisseur William Friedkin ist beim 70. Internationalen Filmfestival Venedig für sein Lebenswerk geehrt worden. Der 77-Jährige erhielt am Donnerstagabend den Goldenen Ehren-Löwen.

Zuvor war Friedkins Abenteuerfilm "Atemlos vor Angst" aus dem Jahr 1977 in einer überarbeiteten Fassung gezeigt worden.

Der Regisseur hatte sich international einen Namen mit Werken wie "French Connection" (1971) und "Der Exorzist" (1973) gemacht. Für den Thriller "French Connection" mit Gene Hackman gab es 1972 fünf Oscars, darunter einen für Friedkin für die beste Regiearbeit.

Friedkin habe auf sehr prominente Weise zu der tiefgreifenden Erneuerung des amerikanischen Kinos beigetragen, das als das "Neue Hollywood" bekannt wurde, schrieb Festivaldirektor Alberto Barbera laut einer vorab veröffentlichten Mitteilung.

"Friedkin revolutionierte das populäre Genre des Kriminal- und des Horrorfilms und erfand im Grund genommen mit "French Connection" den modernen Blockbuster."

In Venedig gab der 1935 in Chicago geborene Regisseur jungen Filmemachern einen Rat: "Wenn ihr an einer Filmschule seid, verlasst sie sofort! Kauft euch eine kleine Kamera, dreht einen Film, schneidet ihn zu Hause und stellt ihn auf eine Internetseite."

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SDA-ATS