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Bern - Nach der Verschärfung der politischen Lage in Tunesien haben die Schweizer Reiseveranstalter die Touristen aus dem Land in die Schweiz zurückgeholt.
"Alle unsere Gäste sind auf der Heimreise oder bereits in der Schweiz angekommen", sagte Kuoni-Sprecher Peter Brun am frühen Samstagabend der Nachrichtenagentur SDA. So sei ein Flugzeug aus Djerba mit Kuoni-Gästen an Bord bereits am Nachmittag in Genf gelandet.
Eine weitere Maschine sei in Djerba abgeflogen und fliege mit einem Umweg über Brüssel nach Zürich. Die beiden Flüge ab Tunis nach Genf und Zürich seien zusammengelegt worden; dieses Flugzeug war am frühen Samstagabend unterwegs nach Genf. Die Touristen aus der Deutschschweiz würden von dort aus mit dem Zug nach Hause reisen, sagte Brun.
Kuoni hatte mit 230 Gästen die meisten Schweizer Touristen in Tunesien. Auch Hotelplan konnte seine Kunden am Samstag mit vier Flügen in die Schweiz bringen, wie Sprecherin Prisca Huguenin der SDA mitteilte. 76 Hotelplangäste seien zurückgereist, die restlichen 19 - hauptsächlich Tunesier - hätten bei ihrer Familie bleiben wollen.
Tui Schweiz wollte seine rund 80 Kunden ebenfalls bis Sonntag aus Tunesien zurückfliegen lassen. Die Lage in den Hotelanlagen sei ruhig, es herrsche unter den Gästen keine Panik, sagte Tui-Sprecher Roland Schmid.
Reisen nach Tunesien wurden vorerst storniert. Es werde die weitere Entwicklung der Lage abgewartet. Auch die grossen deutschen, Reiseveranstalter wollten am Wochenende alle Touristen nach Hause zurück fliegen. Dafür sollten auch Sondermaschinen zum Einsatz kommen.
EDA richtet Notrufnummer einDas Aussendepartement EDA hat am Samstag allen Schweizer Touristen in Tunesien empfohlen, mit ihren Reiseveranstaltern Kontakt aufzunehmen und sich bei den Fluggesellschaften über Rückflüge zu informieren.
Für Bürger die Hilfe benötigen wurde eine telefonische Helpline eingerichtet. Die Reisehinweise auf der Webseite des Aussendepartements wurden am Samstag entsprechend angepasst.
Telefonnummer der EDA-helpline: +41 (0) 800-24-7-365.

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SDA-ATS