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Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rät seit Donnerstag von Reisen in den Golfstaat Bahrain ab. Es müsse mit weiteren gewaltsamen Auseinandersetzungen und einer Verschlechterung der Lage gerechnet werden, heisst es auf der Webseite des EDA.

Das Aussendepartement begründet den Schritt mit der gewaltsamen Auflösung der Kundgebungen der Opposition und dem Einsatz der Armee in dem Golfstaat. Auch bei Reisen in andere Länder Nordafrikas und des Nahen Ostens rät das EDA derzeit zur Vorsicht.

Die Reisewarnung für Ägypten und Tunesien wurden dagegen entschärft. Badeorte am Roten Meer und an der tunesischen Küste gelten nicht mehr als gefährdet.

Trotz vordergründiger Beruhigung gebe es in Ägypten weiterhin wirtschaftliche, soziale und politische Spannungen, schreibt das EDA auf seiner Homepage. Reisenden ans Rote Meer rät das Departement, sich in Medien über die aktuelle Lage zu informieren und in Kontakt mit den Reiseveranstaltern zu bleiben. Menschenansammlungen und Demonstrationen sollen gemieden werden.

Mit der Empfehlung des EDA nehmen auch die Reiseveranstalter ihre Angebote in den Badeorten Hurghada, Marsa Alam und Scharm el Scheich wieder auf. Erste Flüge sollen Anfangs März wieder nach Ägypten starten.

Wie Kuoni, TUI und Hotelplan mitteilten, gelten ab sofort wieder die allgemeinen Vertrags- und Reisebedingungen: Bereits gebuchte Reisen können nicht mehr gebührenfrei annulliert oder umgebucht werden. Davon ausgenommen bleiben Reiseziele ausserhalb der Badeorte, wie zum Beispiel die Städte Kairo, Alexandria und Suez sowie Nilfahrten.

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SDA-ATS