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Im Wettstreit um den Auslands-Oscar 2014 machen sich 76 Länder Hoffnung auf die begehrte Filmtrophäe. Für die Schweiz nimmt der Dokumentarfilm "More Than Honey" von Markus Imhoof am Rennen teil.

Nie zuvor haben sich so viele Länder für einen Auslands-Oscar beworben: 76 Länder schicken für die Preisverleihung 2014 in der Kategorie "bester nicht-englischsprachiger Film" einen Beitrag ins Rennen. Dies sei eine Rekordzahl, gab die Oscar-Akademie am Montag (Ortszeit) im kalifornischen Beverly Hills bekannt.

Die Schweiz entsendet erstmals einen Dokumentarfilm ins Oscar-Rennen. Den Entscheid für Markus Imhoofs "More Than Honey" traf eine siebenköpfige Jury unter dem Vorsitz des Produzenten Marcel Hoehn. Der Film über das weltweite Bienensterben erhielt bereits zahlreiche Preise - namentlich die Goldene Lola für den besten deutschen Dokfilm, zwei Romy-Filmpreise in Österreich sowie die Schweizer Auszeichnung Quartz.

Deutschland reichte das Drama "Zwei Leben" von Regisseur Georg Maas ein. Der Film erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte einer Deutschen, die in Norwegen lebt, nach dem Fall der Mauer aber von ihrer Stasi-Vergangenheit eingeholt wird.

Erstmals Filme aus Saudi-Arabien und Moldawien

Zu den Kandidaten im kommenden Jahr gehören nach Angaben der Filmakademie erstmals Beiträge aus Saudi-Arabien und Moldawien. Der Iran ist mit dem neuen Film "Le passé - Das Vergangene" von Oscar-Preisträger Asghar Farhadi vertreten. 2012 hatte Farhadis Werk "Nader und Simin - eine Trennung" den Auslands-Oscar gewonnen. Im vergangenen Februar holte das Altersdrama "Amour" ("Liebe") von Regisseur Michael Haneke den Preis nach Österreich.

Bislang gab es drei deutsche Erfolge in der Oscar-Kategorie "bester nicht-englischsprachiger Film": 1980 gewann Volker Schlöndorffs Verfilmung des Günter-Grass-Romans "Die Blechtrommel" die Trophäe, Caroline Link triumphierte 2003 mit "Nirgendwo in Afrika" und Florian Henckel von Donnersmarck triumphierte 2007 mit seinem Stasi-Drama "Das Leben der Anderen".

Die Oscar-Nominierungen werden am 16. Januar verkündet. Die 86. Preisvergabe geht am 2. März in Los Angeles über die Bühne.

SDA-ATS