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Die Lotto-Rekordjagd kann weitergehen: Der Jackpot im Schweizer Zahlenlotto wurde auch im 47. Versuch nicht geknackt. (Symbolbild)

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

(sda-ats)

Erneut kein Treffer: Der Rekord-Jackpot von 59 Millionen Franken ist am Samstag wieder nicht geknackt worden. Das Spiel ist zum 47. Mal in Folge ohne Haupttreffer ausgegangen. Im Jackpot sind nun neu 64,3 Millionen Franken.

Es kann damit weiter gefiebert werden. Um an den begehrten Gewinntopf zu kommen, müsste jemand alle sechs Zahlen plus die Glückszahl richtig tippen. Am Samstag lautete diese Kombination: 3, 19, 21, 26, 31, 36 sowie die Glückszahl 4, wie Swisslos mitteilte.

Seit Wochen versuchen Hunderttausende auf die richtigen Sechs zu setzen. Allein bei der vorangegangenen Ziehung am vergangenen Mittwoch waren 1,4 Millionen Lottoscheine verkauft worden, das Achtfache eines normalen Mittwochs.

Der bisherige Rekordgewinn bei Swiss Lotto datiert vom 23. August 2014 mit knapp 48,6 Millionen Franken. Auch dass während 47 Ziehungen in Folge niemand den Jackpot knackt, gab es noch nie zuvor. Der alte Rekord liegt bei 42 Runden.

31,4 Millionen Kombinationen

Bei Swisslos erklärt man sich diese lange Zeit mit Pech und Mathematik. Es gebe 31,4 Millionen Möglichkeiten, die Zahlen auf einem Lottoschein zu kombinieren, sagt Swisslos-Sprecher Mesmer. Doch nicht alle diese Möglichkeiten seien am Samstag auch gespielt worden, trotz der vielen Mitspieler.

Gross ist der Run besonders in der Deutschschweiz, im Tessin und in Liechtenstein. In der Romandie, in der weniger Lotto gespielt wird, stiegen die Umsätze zuletzt zwar auch, gemessen am Gesamtumsatz ist der Anteil Spieler in der Westschweiz prozentual am vergangenen Mittwoch aber auf 16 Prozent gesunken. Üblicherweise liegt dieser gemäss dem Swisslos-Sprecher bei rund einem Viertel.

Grenzgänger spielen mit

Der grosse Jackpot weckt auch das Interesse im grenznahen Ausland: In Kiosken der Bodenseeregion und in Basel sind die Umsätze gross. Viele Grenzgänger kaufen Lottoscheine. Dies gilt besonders für das Tessin.

"Weil viele Grenzgänger aus Italien im Schweizer Zahlenlotto mitspielen, ist das Tessin regelmässig die Region mit dem höchsten Einsatz pro Kopf der Bevölkerung", sagte Mesmer. Bei den seit Einführung des Jackpots 1979 gekürten Lottomillionären dagegen stimme die Verteilung mit der Bevölkerungsstruktur in der Schweiz überein.

Das Schweizer Zahlenlotto wird seit 1970 gespielt. Damals ging es darum, 6 von 40 Zahlen richtig zu tippen. Einen Jackpot gab es noch nicht. Dieser wurde erst 1979 eingeführt. Im April jenes Jahres gab es denn auch schon den ersten Lottomillionär. Seither sind in der Schweiz 697 Lottomillionäre gekürt worden.

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SDA-ATS