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Der Amerikaner John Baker hat den Iditarod in Alaska, das längste und härteste Hundeschlittenrennen der Welt, in einer Rekordzeit gewonnen. Nach Angaben der Veranstalter ging der 48-Jährige aus Alaska am Dienstagvormittag (Ortszeit) mit seinen Hunden in der Ortschaft Nome durchs Ziel.

Baker brauchte für die rund 1800 Kilometer lange Strecke durch den eisigen Norden Alaskas 8 Tage, 18 Stunden und 46 Minuten. Er brach damit den bisherigen Rekord von 8 Tagen, 22 Stunden und 46 Minuten, den der gebürtige Schweizer Martin Buser 2002 aufgestellt hatte.

Mit einer Stunde Abstand ging Ramey Smyth aus Alaska als Zweiter durchs Ziel, gefolgt vom Österreicher Hans Gatt. Buser lag an 18. Stelle, als Sieger Baker mit seinen Hunden das Ziel erreichte.

Buser ist zwar nicht mehr Rekordhalter der schnellsten Zeit. Der Hundeschlittenführer aus Winterthur ist aber der Wettkampfteilnehmer, der das Ziel in Nome am meisten Mal hintereinander erreicht hat - ingesamt nämlich 25 Mal.

62 Schlittenteams mit je bis zu 16 Hunden waren Anfang März in Anchorage an den Start gegangen, 11 Teilnehmer schieden im Verlauf des harten Rennens aus. Je nach Schneelage, Wetterbedingungen und der Schnelligkeit von Hunden und Lenkern dauert der seit 1973 ausgetragene Wettbewerb zwischen 8 und 20 Tagen.

Nur selten machen Nicht-Amerikaner den einheimischen Mushern, wie die Lenker eines Schlittenhundegespanns im Fachjargon heissen, den Sieg streitig. Dies war 2005 und 2003 dem Norweger Robert Sorlie und 2002 dem Schweizer Martin Buser geglückt.

Das Rennen findet in Erinnerung an eine Hundeschlitten-Expedition 1925 statt, bei der Impfstoff nach Nome gebracht wurde, um einen Diphtherie-Ausbruch zu stoppen. Den Namen Iditarod verdankt das Rennen einem alten Pfad, der Goldgräber- und Hafen-Orte im hohen Norden Alaskas verband.

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SDA-ATS