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In Bulgarien ist ein Knochenteil, der Johannes dem Täufer zugeschrieben wird, aus einer Kirche gestohlen worden. Der Diebstahl im ostbulgarischen Sliwen sorgt in dem Balkanland wenige Tage vor dem orthodoxen Osterfest an diesem Sonntag für grosse Aufregung.

Ein Dieb habe das Stück während eines Abendgebets aus dem Reliquienschrein gestohlen, sagte ein Priester aus Sliwen dem Fernsehsender bTV am Donnerstag. Andere Teile der Reliquie blieben unversehrt. Kirchen in mehreren Ländern geben an, Überreste von Johannes dem Täufer zu besitzen.

Kirchenvertreter riefen den Dieb auf, den Knochenteil zurückzugeben, eine Beichte abzulegen und seine Tat zu bereuen. Das Stehlen von Heiligen-Gebeinen sei eine der schlimmsten Sünden, warnten sie.

Die Gebeine waren im Sommer 2010 auf der Insel Sweti Iwan (Heiliger Iwan) vor der bulgarischen Schwarzmeerküste gefunden und in einer Kirche in Sosopol untergebracht worden.

Es sei inzwischen bestätigt, dass es sich um Gebeine Johannes des Täufers handle, betonte der Direktor des Nationalen Museums für Geschichte in Sofia, Boschidar Dimitrow. Die Gebeine waren für einen Besuch des russischen Regierungschefs Wladimir Putin auch in der Hauptstadt Sofia ausgestellt worden.

SDA-ATS